Das Motorola Moto X kommt im Februar nach Deutschland

Bereits letztes Jahr haben viele darauf gewartet, dass Google-Tochterfirma Motorola sein Flaggschiff auf den europäischen Markt bringt - aber Nichts passierte. Doch jetzt, nachdem man den Verkauf des Moto X in den USA getestet hat, wagt der Konzern seinen Wiedereinstieg in den deutschen Smartphone-Markt. Während er sich mit dem Moto G zunächst in dem Segment der günstigen Geräte herangetastet hat, möchte Motorola ab Februar auch wieder in der Oberliga mitspielen und sich der harten Konkurrenz stellen. Mit welchen Funktionen sich das Gerät von anderen Top-Sellern absetzt und ob es mit seiner technischen Ausstattung überzeugen kann, erfahrt ihr bei uns.

Das Motorola Moto X kommt im Februar nach Deutschland

Bereits letztes Jahr haben viele darauf gewartet, dass Google-Tochterfirma Motorola sein Flaggschiff auf den europäischen Markt bringt - aber Nichts passierte. Doch jetzt, nachdem man den Verkauf des Moto X in den USA getestet hat, wagt der Konzern seinen Wiedereinstieg in den deutschen Smartphone-Markt. Während er sich mit dem Moto G zunächst in dem Segment der günstigen Geräte herangetastet hat, möchte Motorola ab Februar auch wieder in der Oberliga mitspielen und sich der harten Konkurrenz stellen. Mit welchen Funktionen sich das Gerät von anderen Top-Sellern absetzt und ob es mit seiner technischen Ausstattung überzeugen kann, erfahrt ihr bei uns.

Motorola Moto X: Technischer Überblick

Das 4,7 Zoll große Moto X verfügt über ein Touchscreen, welches mit einer Auflösung von 1280x720 Pixeln ausgestattet ist. Angetrieben wird es von einem 1,7 GHz getakteten Dual Core Snapdragon-Prozessor von Qulacomm, welcher durch einen zwei GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Zudem stehen je nach Version entweder 16 oder 32 GB Datenspeicher zur Verfügung, welcher leider nicht aufgestockt werden kann. Der Akku besitzt eine Kapazität von 2.200 mAh und soll eine typische Nutzungsdauer von 24 Stunden problemlos ermöglichen. An Bord sind außerdem LTE, HSPA, WLAN, Bluetooth 4.0, NFC und ein GPS-Modul. Als Betriebssystem ist die neuste Android Version 4.4 KitKat vorinstalliert.

Multitasking dank X8-CPU

Obwohl das Moto X „nur“ mit einem standardmäßigen Dual-Core Prozessor mit zwei Rechenkernen ausgestattet ist, wurden noch einige Spezifikationen verbaut, die das System deutlich aufwerten. Neben dem Zwei-Kern-Prozessor verfügt das Smartphone nämlich noch über vier Grafikkerne, einen Prozessorkern für die Sprachsteuerung sowie einen weiteren Kern für intelligente Steuerungsaufgaben. So viele verschiedene Prozessoren für differenzierte Aufgaben hat sonst kaum ein Gerät auf dem deutschen Markt.

Innovative Passiv-Funktionen

Einer der Gründe, warum das Moto X von vielen US-Techseiten als bestes Android-Smartphone 2013 gekürt wurde, sind die Möglichkeiten, es ohne Berührung nutzen zu können. Bekommst du zum Beispiel eine Nachricht per Whatsapp, wird dies dank der „Active Display“ Funktion direkt auf dem AMOLED-Display in voller Länge angezeigt, selbst wenn das Gerät gerade nicht benutzt wird. So soll die Akkulaufzeit verlängert werden. Legt der Nutzer einen Finger auf das Display werden weitere Details zu der Nachricht angezeigt und mit einem Wisch nach oben gelangt man direkt in die Anwendung, also zum Beispiel zu Whatsapp.

Weiterhin können Nutzer zahlreiche Aktionen ausführen, ohne das Smartphone berühren zu müssen. So lässt „Touchless Controll“ das Gerät jederzeit auf die Stimme des Nutzers hören, auch wenn das Display im Sperrmodus ist und weiter weg liegt. Mit dem Befehl „OK, Google“ kann der Nutzer dann Befehle ausführen lassen wie etwa „Wecke mich in 30 Minuten“ oder Suchanfragen stellen, die das Moto X direkt per Sprachausgabe beantwortet.

Minuspunkt: Die Kamera und eingeschränkte Farbauswahl

Kritik muss das Moto X für die Kamera einstecken. Mit nur 10 Megapixeln ist die Kamera keineswegs vergleichbar mit einer Kompaktkamera und macht leider nur mittelmäßige Bilder. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen reicht sie höchstens für einen Schnappschuss. Die Frontkamera löst in 2 Megapixeln auf.

Weiterhin zu bemängeln ist die eingeschränkte Farb- und Designauswahl, die sich allerdings nur auf die Modell des deutschen Marktes bezieht. Während die Nutzer in Amerika bei der Bestellung zwischen 18 verschiedenen Back-Covern und zwei verschieden Farben für die Frontseite wählen können, ist das Moto X hierzulande nur in Schwarz und Weiß erhältlich. Auch eine individuelle Gravur wird nicht möglich sein. Damit fällt ein entscheidender Pluspunkt des Motorola Moto X weg.

Unser Fazit

Auch wenn das Moto X wirklich coole Passiv-Funktionen mitbringt, kann es mit den Spezifikationen der High-End Geräte in Sachen Hardware nicht ganz mithalten. Mit einem Preis von 399 Euro ist das Moto X aber auch um einiges günstiger als beispielsweise das Samsung Galaxy S4. Es könnte allerdings sein, dass der Markteintritt bereits etwas zu spät ist, da mögliche Interessenten in der Zwischenzeit wahrscheinlich schon Gefallen an dem Nexus 5 gefunden haben könnten. Dieses Smartphone aus eigenem Haus kostet sogar nur 349 Euro und überzeugt mit ähnlich guten Features.

Bildquelle: http://www.chip.de/ii/1/8/1/8/3/9/4/0/Moto-X-Kombo-b66a677acd7e05be.jpg

Von: deinPhone.de 14.01.2014


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