iPhone 6s und iPhone 6s Plus - Was bringen Apple's Neulinge?

Die aktuelle Keynote-Veranstaltung von Apple wurde jüngst zur Präsentation der neuen iPhone Generation genutzt. Wie zu erwarten war, verpasste man den Modellen iPhone 6 und 6 Plus schlicht die S-Kur. Das heisst, am Modell ändert sich erstmal nichts, lediglich die technischen Bereiche wurden überarbeitet und zum Teil runderneuert. Das sorgt je nach Bereich mal für weniger, mal für mehr Aufsehen. Was sich im Detail alles ändert und was nicht, haben wir euch mal ein wenig näher aufgeschlüsselt. Ob sich der Umstieg lohnt, entscheidet ihr dann einfach selbst. Here we go…

iPhone 6s und iPhone 6s Plus - Was bringen Apple's Neulinge?

Im Look nichts Neues - Auf den ersten Blick gleichen die beiden Neulinge – iPhone 6s und iPhone 6s Plus – Ihren Vorgängern bis aufs Haar. Design und Größe bleiben unverändert. Lediglich das Gesamtgewicht der Geräte hat sich aufgrund der Neuerungen im Inneren um 14 bzw. 20 Gramm vergrößert. Ob das nun in der Nutzung groß auffällt, wird sich zeigen, sobald die Telefone im Umlauf sind. Die neue Farbvariante Roségold dürfte wohl eine nette Alternative primär für weibliche Nutzer sein. Optisch weniger auffällig, dafür aber umso sinnvoller erscheint, dass das Gehäuse nun aus einer stabileren Aluminiumlegierung, dem in der Raumfahrt bewährten Aluminium 7000, gefertigt ist. Zudem wurden einige Stellen im Gehäuse zusätzlich verstärkt. Schließlich will man ein erneutes Bend-Gate beim neuen Highend-Smartphone vermeiden. Gut so. Auch dem Screen wurde mit dem von der Apple Watch bereits bekannten Ion-X-Material ein festeres Glas spendiert. Das noch robustere Saphirglas erschien den Kalifornieren dann vielleicht als zu kostspielig.

 
Du hast dich ja gar nicht verändert


Wettrüsten im Inneren


Was den S-Modellen in der Optik verwehrt bleibt, wird dem Innenleben hingegen vollends gegönnt – aufregende Neuerungen! Dass dabei die Prozessor- und Verbindungsleistungen enorm nach vorne gehen, gehört mittlerweile bei jedem Hersteller irgendwie zum guten Ton. Laut einiger Quellen, die das Gerät bereits testen konnten, haben sich dabei die generelle Prozessorgeschwindigkeit durch den neuen A9-Prozessor um fabelhafte 70 Prozent, die Grafikleistung um 90 Prozent verbessert. Das sind mal richtig satte Zahlen! Das neue LTE Advanced soll dann auch doppelt so schnelles Internet ermöglichen. Die Akku-Größe soll (wenn man das Apple Werbevideo zum Touchsensor genau studiert) dabei bei beiden Geräten verringert worden sein, von 1810 auf 1715 mAh bzw. von 2910 auf 2750mAh. Die Akkudauer muss dabei nicht zwangsläufig zurückstecken, sofern die Soft- und Hardware insgesamt energiesparender laufen. Was beim Vorgänger noch bemängelt wurde, war der mit 1 Gigabyte doch recht geizig bemessene Arbeitsspeicher. Hier hat Apple nachgebessert und spendiert seinen Neuerscheinungen nun ein weiteres GB an Kapazität, sodass man in dem Bereich mit anderen Herstellern gleichzieht.

 
Aber ordentlich Muckis hast bekommen

Dramatische Neuerungen in ausgewählten Bereichen

 

Wenn es um die Innovationsfreude Apple’s geht, gab es in den letzten Jahren ja leider wenig Glanzpunkte. Ein wirklich aufregendes Feature könnte mit der jüngsten Generation aber das sogenannte „3D Touch“ sein, das es dem User erlaubt, mittels unterschiedlich starken Drückens auf dem Display neue Bedienmöglichkeiten zu erhalten. Quasi der Rechtsklick der PC-Maus per sensiblem Drucksensor. So lassen sich zum Beispiel Voransichten anzeigen, welche durch Intensivieren des Drucks in den Bearbeitungsmodus übergehen. Klingt nach einer recht intuitiv steuerbaren Sache und prinzipiell auch gar nicht verkehrt. Dies soll dann auch nicht nur für iOS (im Übrigen das neue iOS 9, klar) funktionieren, sondern auch in Fremdapps Anwendung finden. Das schön umgesetzte How-to-Video dazu von Apple gibt’s hier. Die sonstigen Neuheiten sind dann den Kameras vorbehalten. So ist die iSight-Cam nun 12 statt bisher 8 Megapixel, die Facetime-Cam nun 5 Megapixel stark. Fotos und Videos können nun jeweils in 4K-Qualität aufgenommen werden. Neu ist auch das Live Photo Feature, durch das nun automatisch vor und nach Bedienen des Auslösers mitgefilmt wird und wodurch sich GIF-ähnliche Bilder kreieren lassen. Ob das in der Form wirklich nützlich ist oder unter Umständen nur unnötig den Cache vollmüllt, wird sich zeigen. Als unmittelbar einleuchtend - Wortwitz beabsichtigt – präsentiert sich dagegen der Umstand, dass die Blitzunterstützung zur Facetime-Kamera nun wahlweise auch vom Display selbst kommt. Die als „True Tone Flash“ betitelte Anwendung stellt sich dabei von selbst auf die Umgebungshelligkeit und –Farbe ein, um immer für das passende Licht zu sorgen.

 

Das iPhone wird touchy 

 

Lohnt der Umstieg oder lohnt er nicht?

 

Die Gretchen-Frage, die sich wie immer am Ende eines solchen Textes findet. Lohnt sich die sofortige Neuinvestition? Oder doch lieber noch ein bisschen auf das iPhone 7 warten? Die Antwort ist in dem Fall auch immer gleich. Es muss jeder für sich selbst entscheiden. Sind die technischen Verbesserungen ausreichend und Grund genug, um von einem auch schon zuvor gut laufenden Smartphone Abstand zu nehmen? Preislich schlägt nämlich schon die 16 GB Version des kleineren 6s mit 739€ nicht unerheblich zu Buche, zumal man mit 16 GB heutzutage auch keine Bäume mehr ausreißt. Die 64-Gigabyte-Variante kostet dann schon 849€ neu, die 128er Ausführung kratzt mit 959 Euro dezent an der Tausend. Happig! Wer die neuen Modelle dennoch direkt besitzen möchte, kann diese aber dank Kombipaket mit Vertrag auch günstiger ergattern. So gibt es zum Beispiel ganz aktuell das iPhone 6s bei preis24.de, inklusive All-Net-Flat. Interessant oder doch eher nicht? Auch das bleibt wie immer subjektive Ermessenssache.

Lohnt es? Entscheide selbst.

Von: deinPhone.de 22.09.2015


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