Lenovo bringt seine Smartphones nach Deutschland

Bisher war Lenovo in Deutschland immer nur als Computerhersteller bekannt, aber ab nächstem Jahr will der chinesische Konzern auch die ersten Smartphones an den Start bringen. Auch wenn Samsung und Apple den Markt derzeit noch deutlich dominieren, kommt mit Lenovo ein neuer Konkurrent ins Spiel, den die anderen nicht unterschätzen sollten.

Lenovo bringt seine Smartphones nach Deutschland

Bisher war Lenovo in Deutschland immer nur als Computerhersteller bekannt, aber ab nächstem Jahr will der chinesische Konzern auch die ersten Smartphones an den Start bringen. Auch wenn Samsung und Apple den Markt derzeit noch deutlich dominieren, kommt mit Lenovo ein neuer Konkurrent ins Spiel, den die anderen nicht unterschätzen sollten.

Bisher standen die flachen Mobilfunkgeräte des weltweit größten Computerherstellers nur in einigen Schwellenländern wie Indonesien und vor allem in China in den Regalen, aber das soll sich nun ändern. “Im nächsten Geschäftsjahr gehen wir hierzulande an den Start”, sagte Stefan Engel, Deutschlandchef des chinesischen Herstellers, gegenüber dem Handelsblatt. Wann genau wir mit den Geräten rechnen können ist allerdings noch nicht klar, weil Lenovo unter anderem noch Vertriebsstrukturen für das Smartphone-Geschäft aufbauen müsse, so Engel. Da Handys in der westlichen Welt hauptsächlich über die Netzbetreiber angeboten werden und nicht wie PCs und Notebooks über den Elektronikhandel, sollen zunächst Kontakte mit den Carriern geknüpft werden, bevor die Smartphones in Deutschland angeboten werden.

Weiterhin müssen wir uns noch überraschen lassen, mit welchen Geräten der Hersteller seine Kunden überzeugen möchte.  Man geht jedoch davon aus, dass wir auf die Top-Modelle, wie das 5,5-Zoll-Phabelt K900 nicht verzichten müssen. Das besondere an diesem Modell ist, dass  es als erstes Smartphone  Intels 2 GHz schnellen Dual-Core-Chip Z2580 auf Basis der Atom-Plattform Clover Trail+ verwendet, die ansonsten bisher kaum in der Handy-Welt eingesetzt wurden. Ein weiter Konkurrent für die Highend-Geräte von Apple, Samsung und HTC könnte das 5-Zoll-Smartphone Vibe X sein, welches im September auf der IFA in Berlin vorgestellt wurde.

Auch wenn Lenovo nach verkauften Stückzahlen noch deutlich hinter Samsung und Apple liegt, sollte der Konzern nicht unterschätzt werden. Im Vergleich zum letzen Jahr stieg der Smartphone-Absatz der Chinesen um 84,5% und bereits im Juni hatte Lenovo erstmals mehr Tablets und Smartphones als PCs verkauft. Hinzu kommt, dass das Unternehmen gerade erst eine Fabrik für rund 600 Millionen Euro im chinesischen Wuhan erbaut hat, in der jedes Jahr 30 bis 40 Millionen Smartphones produziert werden können. Damit sind die Grundvoraussetzungen, um neben den derzeitigen Märkten auch den deutschen Markt beliefern zu können zumindest schon mal geschaffen.

Bildquelle: http://www.mobilegeeks.de/wp-content/uploads/2013/02/Lenovo-IdeaPhone-K900.jpg

Von: deinPhone.de 27.11.2013


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