Die neue App: Passanten werden zu Straßensheriffs

Seid ihr auch Radfahrer und ärgert euch wenn die Autos einfach auf dem Radweg parken, als könnten sie sich alles erlauben? Mit der neuen App Straßensheriff soll damit jetzt Schluss sein! Ab 2014 soll es dank dieses kleinen Programms möglich sein, ganz einfach mit dem Smartphone den Falschparker dem zuständigen Ordnungsamt zu melden – oder eben doch eher verpetzen?

Die neue App: Passanten werden zu Straßensheriffs

Seid ihr auch Radfahrer und ärgert euch wenn die Autos einfach auf dem Radweg parken, als könnten sie sich alles erlauben? Mit der neuen App Straßensheriff soll damit jetzt Schluss sein! Ab 2014 soll es dank dieses kleinen Programms möglich sein, ganz einfach mit dem Smartphone den Falschparker dem zuständigen Ordnungsamt zu melden – oder eben doch eher verpetzen?

Was soll mit der App erreicht werden?

Das Hauptziel  der App „Straßensheriff“ ist es, ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr zu ermöglichen. Radfahrer und Menschen mit Kinderwagen oder Rollstuhl sollen  sich frei in der Stadt bewegen und die vorgesehenen Wege ohne Probleme nutzen können. Laut den Entwicklern ist dies momentan vor allem durch die zahlreichen falschparkenden Autofahrer nicht der Fall. Passanten soll es deshalb möglich gemacht werden die Verkehrssünder mit einer freundlichen Botschaft an einen respektvollen Umgang zu erinnern oder Dauer-Falschparker beim Amt zu melden. Ein weiteres Ziel ist der Klimaschutz. Durch die App sollen mehr Menschen dazu motiviert werden Rad zufahren oder kurze Strecken zu Fuß zu erledigen und somit zu einer sauberen Luft beitragen.

Wie funktioniert die App?

Spürt ein Passant einen Autofahrer auf, der dreisterweise einen Geh- oder Radweg blockiert, soll dieser ein Foto von dem Gesetzesbrecher machen. Die App scannt anschließend das Nummernschild und fügt per GPS Ort und Datum hinzu. Nun kann der Straßensheriff zwischen verschieden Aktionen wählen, die von „dieses Mal ein Auge zudrücken“ bis hin zu „den Fahrer/ die Fahrerin anzeigen“ reichen. Persönliche Nachrichten können von dem Autofahrer gelesen werden, indem dieser sein Kennzeichen in die Suchmaske der App eingibt.

Wer finanziert die Entwicklung und Programmierung?

Das Berliner Start-up Unternehmen sammelt auf der Crowdfunding-Plattform startnext.de Spenden für die Realisierung ihrer Ordnungshüter-App . Bis zum 11. November 2013 läuft die Spendenaktion noch und die Entwickler suchen immer noch reichlich Unterstützer. Das Ziel ist es, einen Betrag von 33.000 Euro zusammen zu bekommen, um die Android-Version der App entwickeln zu lassen. Sollen auch  Apple-Nutzer die Möglichkeit bekommen Ordnungswächter zu spielen, müssen sogar insgesamt 59.000 Euro gespendet werden. Momentan liegt der Spendenstand gerade einmal bei 8.200 Euro. Wir sind gespannt, wie sich die finanzielle Lage des Projekts entwickelt.

Was sagen die Datenschützer?

Auch wenn die Idee auf den ersten Blick durchaus sinnvoll und unterstützenswert klingt, erntete die App in den vergangen Tagen viel Kritik. Datenschützer behaupten, dass durch ein derartiges Programm Datenklau begangen würde und vor allem die Funktion der „Watchlist“ verwerflich wäre. Hier könnten Wiederholungstäter in einer persönlichen Liste gespeichert werden. Bisher hat weder die Datenschutzbehörde noch das Ordnungsamt eine offizielle Genehmigung für das Projekt abgeliefert.

Bildqulle: http://bilder.t-online.de/b/65/75/51/52/id_65755152/450/tid_da/mit-hilfe-der-app-namens-strassensheriff-soll-ab-2014-jeder-falschparker-ganz-einfach-dem-ordnungsamt-melden-koennen-.jpg

Von: deinPhone.de 30.10.2013


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