Online-Nutzer aufgepasst: 2014 kommen neue Gesetze auf euch zu!

Du bist immer im Internet unterwegs und kennst das Netz praktisch wie deine eigene Westentasche? Online bestellen, Surfen und auch Onlinebanking stehen bei dir auf der Tagesordnung? Dann solltest du am besten genau Bescheid wissen über die neuen Gesetze, welche 2014 nach und nach in Kraft treten und dein Surfverhalten mit Sicherheit an der einen oder anderen Stelle beeinflussen werden. Los geht’s!

Online-Nutzer aufgepasst: 2014 kommen neue Gesetze auf euch zu!

Du bist immer im Internet unterwegs und kennst das Netz praktisch wie deine eigene Westentasche? Online bestellen, Surfen und auch Onlinebanking stehen bei dir auf der Tagesordnung? Dann solltest du am besten genau Bescheid wissen über die neuen Gesetze, welche 2014 nach und nach in Kraft treten und dein Surfverhalten mit Sicherheit an der einen oder anderen Stelle beeinflussen werden. Los geht’s!

Neues Zahlungssystem: SEPA

Bereits in drei Wochen ist das Online-Banking mit der herkömmlichen Kontonummer und Bankleitzahl nicht mehr möglich. Denn ab dem 1. Februar 2014 gibt es einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, oder auch Single Euro Payments Arena (SEPA) genannt. Damit ändert sich nicht nur das Online-Banking, sondern der ganze bargeldlose Zahlungsverkehr in den Euro-Ländern. Auch wenn sich das erst einmal nach viel Stress und Umstellung anhört, ist das Ganze für uns als Privatverbraucher relativ einfach. Bei inländischen Überweisungen braucht man zukünftig statt Kontonummer und Bankleitzahl nur noch die sogenannte IBAN des Empfängers. In Deutschland besteht die IBAN aus 22 Stellen, die sich aus einem Ländercode, einer Prüfziffer sowie der Bankleitzahl und der Kontonummer zusammensetzt. Wenn du deine persönliche IBAN noch nicht kennst, kannst du sie einfach auf einem Kontoauszug nachlesen. Einige Banken, wie die Sparkasse beieten zudem Tools an, um die IBAN berechnen zu lassen..

Wenn du eine Überweisung ins Ausland vornehmen möchtest, benötigst du zusätzlich zur IBAN noch den BIC, welche als eine Art internationale Bankleitzahl funktioniert. Diesen erhältst du bei deinem Bankinstitut.

Online-Shopping

In etwa einem halben Jahr, genau gesagt am 13. Juni 2014, gilt das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie. Laut dem zuständigen Bundesministerium soll dieses, dafür sorgen, dass die Rechte für Verbraucher europaweit einheitlicher geregelt sind. Aus der Neuerung dieses Gesetzes ergeben sich vor allem Konsequenzen für den Online-Handel. So werden die Händler vor allem dahin gehend eingeschränkt eine Zusatzgebühr für ein bestimmtes Zahlungsmittel, wie zum Beispiel Kreditkarte oder Rechnung, erheben.

Aber auch für dich als Verbraucher bedeutet das neue Gesetz einige Änderungen. Möchte man zukünftig online bestellte Ware zurücksenden, hat man dafür nur 14 Tage Zeit und es muss eine Widerrufserklärung abgegeben werden.  "Hierfür müssen die Unternehmen ein EU-weit einheitliches Musterformular zur Verfügung stellen", teilt der Branchenverband BITKOM mit. Die Kosten für die Rücksendung trägt zukünftig grundsätzlich der Verbraucher, jedoch muss er beim Kauf der Ware vom Händler über diese Verpflichtung informiert werden. Natürlich ist es den Online-Händlern trotzdem nicht verboten, die Kosten für die Rücksendung aus Kulanz weiterhin zu übernehmen.

Neue Roaming-Gebühren

Eine weitere Neuerung in diesem Jahr sind die neuen Obergrenzen für Roaming-Gebühren im europäischen Ausland, welche ab dem 1. Juli 2014 gelten. So werden Smartphone- und Tablet-Nutzer im Urlaub demnächst statt 45 Cent nur noch 20 Cent pro Megabyte bezahlen – also weniger als die Hälfte! Auch beim Telefonieren kann dank der neuen Obergrenze ordentlich gespart werden. Ausgehende Anrufe kosten dann nur noch 19 Cent pro Minute, eingehende 5 Cent. Bisher liegen die Kosten für ein Telefonat bei 24 beziehungsweise 7 Cent pro Anruf. Die Kosten für eine SMS sinken von 8 auf 6 Cent. 

Bildquelle: http://www.network-karriere.com/userfiles/2014%C3%A4nderungen.jpg

Von: deinPhone.de 08.01.2014


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