Tipp #1: Mit diesen Tricks bleibt dein Akku länger am Leben

Dieses Problem kennt doch sicher jeder. Man ist länger unterwegs, man verbringt viel Zeit am Smartphone oder man hat einfach mal wieder vergessen über Nacht zu laden und dann kommt die schockierende Warnung: BATTERIE FAST LEER!! Wie soll man denn zur heutigen Zeit einen halben Tag ohne Smartphone überleben?! Vor Allem können das die treuen Seelen nachfühlen, die ihr geliebtes Smartphone schon eine Weile besitzen, es alt und grau wird und die Akkulebensdauer so langsam dahinwelkt. Was also tun in diesem Fall? Na am besten man klickt auf einen genialen Artikel (wie diesen ;)), der einem smarte Tipps und Tricks verrät, die deinen Akku länger am Leben lassen. Also schön zurücklehnen und lernen!

Tipp #1: Mit diesen Tricks bleibt dein Akku länger am Leben

 

Richtig laden und lagern

 

Um die Lebensdauer des Akkuladegerätes länger zu halten, solltet ihr gleich mit der richtigen Pflege beginnen. So sichert ihr euch schon mal, dass der Akku grundsätzlich nicht so schnell den Geist aufgibt. Dafür gibt es zwei wichtige Regeln, die einzuhalten sind.

 

      1.1  Kein zu hoher oder zu niedriger Ladezustand

 

Ideal ist eine Ladekapazität zwischen 10-90% oder noch besser zwischen 30-70%.  Zu hohe oder niedrige Ladezustände sind nämlich schädlich für euren Akku. Die Batterie sollte auch nur geladen werden, wenn es notwendig ist.

 

       1.2  Nicht bei zu hohen oder niedrigen Temperaturen lagern

 

Dasselbe gilt also auch für Temperaturen. Am besten ist eine Lagerung zwischen 0-15°. Auch direkter Sonneneinstrahlung sollte das Smartphone nicht ausgesetzt werden.

 

 

 

Stromfresser im Auge behalten

 

Den ersten Schritt, den ihr unternehmt, ist es, erst einmal die Übersicht zu gewinnen. Dafür hat das Smartphone eine tolle Akku-Übersicht, die detailliert auflistet, wieviel Leistung die jeweiligen Apps und Prozesse benötigen. So kann man manche Übeltäter, die zu viel Strom anzapfen und nicht besonders von Gebrauch sind, gleich entfernen.

 

 

 

 

Stromfresser eliminieren

 

Der nächste Schritt wäre es nun, alle unnötigen Apps zu schließen. Jedes Smartphone ist multitaskingfähig. So ermöglicht es uns, mehrere Programme zur selben Zeit geöffnet im Hintergrund zu behalten. Genau das ist allerdings eine große Belastung für die Batterie. Also immer schön darauf achten, dass auch wirklich nur die Apps geöffnet sind, die ihr wirklich im Moment verwendet.
Ansonsten gibt es noch die üblichen Stromfresser, die viel verbrauchen, aber leider notwendig sind. Na zum Glück können diese auch sparsamer eingesetzt werden.

 

     1.1  Helligkeit

 

Diese am besten bei Verlustängsten um den Akku geringhalten. Je dunkler der Bildschirm, desto weniger Energieverbrauch. Wer sich den Kopf nicht zerbrechen will, stellt die „automatische Helligkeit“ ein. Diese verringert sich dann automatisch, sobald der Akku stand gering ist.

 

      1.2  Display

 

Du kannst wählen, nach welcher Zeit sich der Bildschirm ausschaltet. Am besten ist hier natürlich die kürzeste Zeitspanne.

 

      1.3  GPS

 

Die GPS-Ortung ist zwar sehr hilfreich, allerdings ein riesiger Stromfresser. Also diese lieber nur aktivieren, wenn sie von Gebrauch ist, wie bei Maps oder der Fahrtauskunft.

 

      1.4  WLAN

 

Falls man kein WLAN benötigt, auch schön deaktivieren, das spart euch nochmal ein wenig Strom.

 

 

 

Die kleinen Helfer

 

Zusätzlich gibt es da noch die kleinen Extrahelfer, die deinen Akkuverbrauch überwachen, steuern und wenn nötig etwas bremsen. Der Energiesparmodus oder der Flugmodus beispielsweise sind schon auf eurem Phone vorinstalliert.

Den Energiesparmodus kannst du aktivieren und dabei bestimmen, ab welchem Ladestand er eingreifen soll. Dieser reduziert den Stromverbrauch, indem er z.B. Hintergrundaktualisierungen von Apps, automatische Downloads oder einige visuelle Effekte vermindert oder deaktiviert.
Der Flugmodus dämpft auch erfolgreich den Stromverbrauch, wird allerdings im schlimmsten Fall verwendet, da man währenddessen weder Internet nutzen kann, noch Anrufe oder Nachrichten empfängt.

 

Viel zu viele Information, die man sich eh nicht merken kann? Oder ein zu großer Act für euch, ständig auf all die Kleinigkeiten zu achten und ständig irgendwelche Apps zu überwachen? Nun ja, ist verständlich. Also stellen wir euch nun zu guter Letzt die kleinen Helfer zum Downloaden vor.
Apps, wie PhoneWeaver, JuiceDefender für Android, Battery Doctor oder Akku & Batterie HD  Monitor für IOS unterstützen euch sehr effektiv dabei.


Die Einen überwachen euren Akkuverbrauch ganz aufmerksam. Die Anderen dienen dazu, essenzielle Funktionen, die man nicht ständig ein und ausschalten kann, abzuschalten, wenn sie gerade nicht benötigt werden. Es werden verschiedene Telefonprofile angelegt und zeitgesteuert oder standortabhängig aktiviert.
Gehst du z.B. zur Arbeit, schaltet die App deine Datenverbindung und Ähnliches automatisch ab, verlässt du die Arbeit, weiß sie sofort Bescheid und aktiviert die wichtigen Funktionen wieder. So wird eine Menge Akku gespart, ohne dass du überhaupt davon mitbekommst.

 

 

Juice Defender (@Google Play Store)

 

Fazit

 

Daraus schließen wir, dass es wichtig ist, etwas mehr darauf zu achten, womit das Smartphone den Tag über so beschäftigt ist und es einfach mal ab und zu entlasten, indem man nur das Nötigste laufen lässt. Apps können da auch gut helfen, wenn man jedoch die vorher erwähnten Ratschläge nicht beherzigt, wird das liebe und leicht überforderte Akkuladegerät schnell den Geist aufgeben.
Also schön hegen und pflegen, dann bleibt alles im grünen Bereich ;)

29.02.2016


3 Kommentare

Akkulaufzeit verdoppeln?

Im Falle größter Verzweiflung hilft dennoch nur noch eines wirklich, damit der Akku durchhält: digitale Askese. ;-)
http://www.frei-bis-zwei.de/news/akkulaufzeit-des-smartphones-verdoppeln/

Niko - 8. März 2016

Pfiffig

Ha Nico,

das ist selbstverständlich auch eine Möglichkeit. Wir richten uns aber an die nachweislich unheilbaren Junkies, die das Weglegen nicht mehr gebacken bekommen. Wir sind aber durchaus aus pro Askese.

Gibt so viel mehr Schönes, das unsere Aufmerksamkeit verdient.

David - 9. März 2016

ePziacjzosZ

Awesome you should think of soiemhtng like that

Heloise - 7. Mai 2016

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