Handyortung

 

Wer eine Handynummer orten lassen möchte, der hat meistens sein Handy oder Smartphone verloren. Eine Ortung kann dabei aus unterschiedlichen Gründen sinnvoll sein. Zum einen natürlich zum Schutz der Daten, denn ein geortetes Handy kann man wiederfinden und so wieder in seinen Besitz bringen. Zum anderen natürlich, weil das Gerät selbst einen gewissen materiellen Wert hat. In vielen Fällen ist die Ortung auch ein fester Bestandteil der Software und des Betriebssystems oder aber ein zusätzlicher Service seitens des Anbieters. Wichtiger Fakt hier im Fall des Verlustes: Die Polizei kann das Handy selbst nicht orten! Dazu fehlen Möglichkeiten und Berechtigung. Wer sein verlorengegangenes Handy wiederfinden will, muss also selbst aktiv werden. In Form von Apps, OS-Dienste oder über Services des Netzbetreibers.

Zusätzlich gibt es praktisches Smartphone Zubehör, welches man entweder offensichtlich oder versteckt am Gerät anbringen kann, um sein Handy sichern und im Falle das Falles auch orten zu können. Wie ihr das Handy am besten (und im besten Fall sogar kostenlos) orten könnt, wollen wir in den folgenden Absätzen einmal in kurzer Form näher unter die Lupe nehmen.

Handyortung
(Bildquelle: http://www.pixabay.com)


Ortungszubehör - Die effektivste Alternative


Wer eine Handyortung ohne größere Probleme durchführen will, der sollte sich unbedingt das dazu passende Zubehör kaufen. Das können zum Beispiel kleine Peilsender sein, aber auch eigens entwickelte Softwarelösungen. Letztere sind aber in den meisten Fällen abhängig vom Akku des Geräts und somit nur bedingt einsatzfähig. Zudem ist anzumerken, dass viele auf Software basierende Lösungen nur unzureichend getestet und oft sogar versteckte Abofallen sind. Wer sich eine entsprechende Ortungs-Apps installieren möchte, der sollte sich also im Vorfeld gut informieren und Kundenrezensionen studieren. Die beste Lösung bilden dann eher Peilsender. Diese kann man am Gerät so anbringen, dass sie sich entweder selbst mit Energie versorgen oder aber durch den Akku mitversorgt werden. Oft ist es sogar so, dass der Peilsender als zusätzlicher Diebstahlschutz fungieren kann, denn so wird das Smartphone gegenüber Langfingern noch einmal besser geschützt. Es gibt unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Leistungen. Gute Peilsender, die sich auch über GPS orten lassen, müssen dabei aber nicht teuer sein Auch bei Hardware gilt: gut informieren und Angebote und Bewertungen vergleichen.

Lösungen innerhalb der Betriebssysteme


Früher war in den großen Betriebssystemen durchaus angedacht, Lösungen für die Ortung zu integrieren. Teilweise wurde dies auch umgesetzt, aufgrund des Datenschutzrechts sind diese Funktionen aber mittlerweile für die normalen User normalerweise nicht mehr zugänglich. Zwar kann man sie mit ein bisschen technischem Fachwissen wieder aktivieren, aber im Zweifelsfall kann der Eingriff in die Grundstruktur des Betriebssystem den Verlust auf seine Garantieansprüche bedeuten. Bekannt ist, dass Microsoft und Android den Usern eine Ortung erlauben, sofern der Provider diesen Dienst unterstützt. Das ist aber nur möglich, wenn das Gerät selbst entweder eingeschaltet oder aber im Stand-By-Zustand ist. Selbst in dringenden Notfällen ist eine Ortung nur möglich, wenn das Handy an ist. Ist es aus oder wurde die SIM-Karte entfernt, ist der Dienst des Providers nicht mehr verfügbar und die Handyortung so nicht mehr möglich. Apple hingegen hat seinen Usern die Möglichkeit fast komplett verbaut und macht es selbst erfahrenen Anwendern schwer, die Sperren zu umgehen. Allerdings bietet der Hersteller aufgrund des hohen Werts der Geräte auch eigene Lösungen zur Ortung an. Die Voraussetzungen sind aber dieselben – das Smartphone muss angeschaltet sein oder zumindest eben in der Lage sein, ein Signal zu senden. Ist dies nicht der Fall, ist das Aufspüren nicht möglich.

Hardware oder zusätzliche Software?


Die Handyortung erfolgt am besten im Verbund. Die beste Leistung erhält man natürlich mit einem Peilsender, wobei dieser meist zusätzliche Energie benötigt, um wirklich immer betriebsbereit zu sein. Die Lösung über zusätzliche Software ist nur bedingt in der Lage, passable Ergebnisse zu liefern, sollte deshalb aber nicht komplett außer Acht gelassen werden. Hier sollte man sich nur eben vor Abofallen hüten. Zusätzlich solltet ihr die vom Provider direkt zur Verfügung gestellten Dienste in Anspruch nehmen.

Kleiner Tipp zum Schluss: Wer sich sicher ist, sein Telefon selbst verloren zu haben, sollte es auch bei den örtlichen Fundbüros oder über Social Media Plattformen wie das NETT-Werk bei Facebook versuchen. Nicht jeder Verlust muss permanent sein und gelegentlich gibt es doch noch ehrliche Finder.

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